Umweltfreundliches Bauen beim ESI China 1-Projekt
Optimale Bedingungen für Geothermie in Shenyang
Wie andere bedeutende Schwellenländer ist auch China auf dem Weg zu einer umweltbewussten, kohlenstoffarmen Wirtschaft und Gesellschaft. Deshalb fördert die chinesische Regierung die Verwendung umweltfreundlicher, regenerativer Energien wie Geothermie (Erdwärme).
Geothermie nutzt die im Erdinneren gespeicherte und schier unbegrenzt verfügbare Energie; die Produktion ist anders als etwa bei Wind- und Sonnenenergie nicht von klimatischen Bedingungen oder Tages- und Jahreszeiten abhängig. Genutzt wird die so erzeugte Energie (Strom und / oder Wärme) beispielsweise zur Kühlung oder Beheizung von Gebäuden.
Am chinesischen Energiemix soll Geothermie statt mit bisher 0,15 % im Jahr 2010 künftig mit 1,7 % in 2015 beteiligt sein. Dieser Zuwachs dürfte bis 2015 dazu führen, dass der Verbrauch von 68,8 Millionen Tonnen Kohle beziehungsweise die Emission von 180 Millionen Tonnen des "Klimakillers" Kohlenstoffdioxid (CO2) eingespart werden (Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit / BMU, CDM-Newsletter Juli 2011 [erscheint im Rahmen des Projektes der AHK Beijing "CDM Initiative zur Unterstützung des deutschen Klimaschutzengagements in China"]).
Für das ESI China 1-Projekt ist die Nutzung von Geothermie bereits fester Bestandteil. Die M & P Ingenieurgesellschaft China, ein Gruppenunternehmen der auch im Umweltbereich erfahrenen MuP Group, München, hat auf dem ESI China 1-Grundstück in Shenyang jetzt die letzten Bohrungen und Vorprüfungen durchgeführt. Die ausgewerteten Ergebnisse bestätigen, dass die Bedingungen für geothermische Nutzung hervorragend sind. Damit wird der ESI-Fonds eine ebenso energieeffiziente wie umweltfreundliche und kostensparende Immobilie erhalten, eben ein Green Building.
